Hokushin Ittô-ryû Seminar mit Ôtsuka-sensei in München

Am 20./21. Juli 2013 fand in München das schulinterne Seminar für Schüler der HIR statt. Organisiert wurde es von Lösch Markus Masatomo, dem europäischen Vertreter der HIR.

Ich war nun bereits das zweite Mal bei Markus in München und freute mich sehr darauf, Ôtsuka-sensei wie auch die Schüler von Markus persönlich kennenzulernen.

Zuerst wurden Suburi eingeschliffen! Das ist nun mal das A und O und wenn man die Suburi variiert (z.B. mit korrektem Metsuke in verschiedene Richtungen) wird es auch nicht eintönig.

Danach standen die fünf ersten Kumitachi-Kata (Partner-Kata), die sogenannten Gogyô no Kata, auf dem Programm. Diese sind für die Hokushin Ittô-ryû ein zentrales Element und müssen daher entsprechend verinnerlicht werden. Ôtsuka-sensei liess es sich nicht nehmen, jeden Schüler persönlich zu korrigieren und zu ermutigen! Natürlich hat sich auch Markus allen Schülern vorbehaltlos angenommen und sein Wissen und Können geteilt. Etwas, das heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist, wo immer häufiger strikt in „Leistungs“-Gruppen unterteilt wird und Unterweisungen von hohen Lehrern kaum mehr allen zuteil werden.

Aber der Leitspruch der Hokushin Ittô-ryû lautet: Issho ni keiko suru! Lasst uns ZUSAMMEN üben! Und Ôtsuka-sensei wie auch Markus Lösch füllen diesen Leitspruch wahrlich mit Leben!

Natürlich wurden auch die Battôjutsu-Formen aus dem Shoden-Level trainiert. Ich durfte mich an die ersten sechs Kata des Chuden-Levels wagen.

Am Sonntag stand noch die Kirigami-Prüfung eines Schülers von Markus auf dem Programm. Ich hatte dabei die Ehre, den Kumitachi-Teil als Shidachi auszuführen. Die Prüfung verlief erfolgreich und somit haben wir in Europa unseren ersten Kirigami-Absolventen!

An diesem Sonntag fand in München noch das grosse Japanfest im englischen Garten statt und wir alle entspannten uns dort herrlich bei tollem Wetter!

Am Montag gab es dann noch ein Frühtraining und als Leckerbissen wurde Naginata unterrichtet. Kihon sowie die wichtigsten Abwehren wurden geübt. Obwohl die Prinzipien dieselben sind wie mit dem Schwert, verlangt die Länge der Waffe doch einiges ab. Sehr spannend und lehrreich!

Ich freue mich nun umso mehr auf meinen Besuch bei Ôtsuka-sensei im Chiba-Dôjô in Tôkyô im Herbst diesen Jahres. Dort lerne ich dann auch die japanischen Schüler der Schule kennen.

Und ich habe keinen Zweifel, dass es auch dort heissen wird: Issho ni keiko suru!

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Links meine Wenigkeit zusammen mit Ôtsuka Yoichiro Masanori und Lösch Markus Masatomo, dem Europa-Shibuchô der Hokushin Ittô-ryû.

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